Papinians Quaestiones

Zur rhetorischen Methode eines spätklassischen Juristen

EAN13 : 9782821846449

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Der spätklassische Jurist Aemilius Papinianus ist als Märtyrer in die
Geschichte des Rechts eingegangen: Er soll auf Befehl Caracallas erschlagen
worden sein, weil er sich weigerte, den Mord an Carcallas Mitkaiser Geta zu
rechtfertigen. Dieses hohe ethische Ideal findet sich auch in Papinians Werk,
in dem aequitas, humanitas und pietas die juristische Argumentation abrunden
und überhöhen. Gleichzeitig gilt Papinians Sprache als obskur und dunkel, was
den Verdacht einer nachklassischen Bearbeitung begründet hat. Die vorgelegte
Studie (Habilitation Univ. des Saarlandes 2009) widmet sich dem
wissenschaftlichen Hauptwerk des Papinian, den sogenannten Quaestiones, und
unterzieht sie einer sowohl juristischen als auch rhetorischen Analyse. Auf
diese Weise erweist sich Papinians Werk nicht nur als originelle Verbindung
von Recht und Rhetorik. Vielmehr werden auf diese Weise zum ersten Mal
Gesamtlinien der juristischen Argumentation erkennbar sowie der Anspruch, den
Leser von der Richtigkeit der entwickelten Rechtsmeinungen auch auf
rhetorischem Wege zu überzeugen. Die Studie weist den Verdacht nachklassischer
Bearbeitung ebenso zurück wie die Behauptung, die juristische Fachliteratur
zeige sich unbeeinflusst von literarischen Moden ihrer Zeit.

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